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Auroville Stadt der Zukunft Indien

Auroville: Stadt der Zukunft – Das gelebte Experiment

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Pionier sein, Ödland in blühendes Paradies verwandeln, mit Gleichgesinnten an einer Stadt bauen, die auf ökologischer Nachhaltigkeit, Basisdemokratischer Organisationsform und Spiritualität gründet. Utopisch? Auroville, die Stadt der Zukunft, feierte 2018 ihr 50-jähriges Jubiläum!

Experiment Auroville – internationale Gesellschaftsutopie in Indien

1968 begann im Südosten Indiens ein einzigartiges Sozialexperiment: der Bau an der „Stadt der Zukunft“: ohne Polizei, ohne Gerichte, ohne Parteien, ohne Führungshierarchie, ohne wirtschaftlichen Wettbewerb. 

Wie? Eine Gesellschaft ohne Kontrolle, ohne Autorität? Menschen, die aus purer Eigenverantwortlichkeit handeln? Kooperation statt Wettbewerb? Kinder, die ohne Druck und Wirtschaftszwang die Welt entdecken und ihr Potenzial in ihrer eigenen Geschwindigkeit entfalten lassen können? Das kann doch nicht funktionieren!  Anarchie, Gewalt und Chaos wären das Resultat! – oder viel schlimmer: Faulheit und Verfall! Den Angstschweiß von Bürokraten und meisten Politiker kann man sich bei dieser Vision vorstellen.

Doch: Was mit einer Handvoll Menschen in einer abgeholzten Ödnis und einer Bambushütte begann, ist mittlerweile zu einer kreativ-innovativen Gemeinschaft mit über 3000 Bewohnern aus 42 Nationen herangewachsen. 

Wir gehen auf Spurensuche. 

Was war die Vision und was ist davon in der Umsetzung geblieben? Hielt sie der Realität der neoliberalen „Moderne“ und dem Naturell des Menschen stand?

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Stadt der Zukunft – Zu Beginn war die Vision…

„Irgendwo auf der Erde sollte es einen Ort geben, den keine Nation als ihr alleiniges Eigentum beanspruchen kann. Einen Ort, in dem alle Menschen mit gutem Willen und aufrichtigem Streben frei als Weltbürger leben können und nur einer einzigen Autorität gehorchen: der höchsten Wahrheit. […] Ein Ort des Friedens, der Eintracht und der Harmonie […]

An diesem Ort könnten sich Kinder in umfassender Weise entfalten und aufwachsen, ohne den Kontakt mit ihrer Seele zu verlieren. Erziehung wäre nicht dazu da, Prüfungen zu bestehen, Zeugnisse zu bekommen und Posten zu bekleiden, vielmehr würde sie vorhandene Fähigkeiten fördern und neue hervorlocken. […]

Kurz gesagt, es wäre der Ort, an dem Beziehungen zwischen den Menschen, die normalerweise fast ausschließlich auf Wettbewerb und Kampf gegründet sind, abgelöst würden durch Beziehungen des Nacheiferns, etwas immer besser zu machen … Es wären Beziehungen der Zusammenarbeit und der Brüderlichkeit.“

Mira Alfassa

Der indische Philosoph Sri Aurobindo (1872–1950) – Alumni des renommierten King‘s College in Cambridge; Professor für Englische Sprache & Literatur, Politischer Aktivist, 1950 für den Literaturnobelpreis nominiert …. Damals noch Aurobindo Ghose, hatte 14 Jahre seines Lebens in Großbritannien verbracht. Zurück in Indien: Universitätskarriere, Jahre des politischen Aktivismus gegen die britische Kolonialherrschaft, aktiver Widerstand … Handeln nach Außen gerichtet.

Dann kam der Wandel. Was wäre wenn man sein Handeln nicht auf das Außen fokussieren würde, sondern auf sein Inneres? Was würde passieren, wenn du dein Geist, deine innere Haltung, deine Seele wandelst? Was, wenn du dich mit deiner inneren Weisheit verbindest, die sich wiederum aus einer universellen Quelle speist?

... der neue Mensch – Gemeinschaft beginnt beim Einzelnen

Auroville, Stadt der Zukunft.
Sri Aurobindo (Indien, 1900); Mira Alfassa (Indien, 1950); Wikipedia, gemeinfreie Bilder.

Sri Aurobindo empfing die Vision vom neuen Menschen: durch die innere Auseinandersetzung, durch Selbstreflexion und Meditation zu einem “Ich” in Balance kommen, sich selbst transformieren. Ablassen von Rechthaberei, Kontrollverhalten, Arroganz, Konkurrenzdenken, Gier und Geiz. Frei von Werturteilen gegenüber anderen. Stattdessen Freiheit im Denken, Offenheit und liebevolles Mitgefühl im Handeln. Durch die spirituelle Verbindung mit der universellen Quelle ein Leben in Balance führen. Grundlage ist das Integrale Yoga: die tagtägliche Praxis des Yoga-Weges im Alltag. Auf diese Weise könne sich eine konfliktbefreite, gerechte Gesellschaft entfalten.

Traum von der Stadt der Zukunft

Mira Alfassa (1878 – 1973), aufgewachsen in Frankreich, mit ägyptischen und türkischen Wurzeln, hatte schon als Kind spirituelle Erfahrungen und vertiefte diese als Erwachsene als Schülerin diverser Mentoren. Sie lebte in Frankreich, Algerien und Japan. 1920 schloss sie sich Sri Aurobindo an, den sie 1914 auf einer Reise mit ihrem damaligen Ehemann kennengelernt hatte. Sri Aurobindo erkannte sie als spirituelle Gefährtin und nannte sie fortan “the Mother”.

Mira Alfassa muss eine bemerkenswerte Frau gewesen sein. Sie mobilisierte Ashram-Schüler und europäische Studenten, die im Ashram ihre spirituelle Sehnsucht zu stillen suchten. Sie involvierte die indische Regierung und die UNESCO, ihre Vision einer Stadt der Zukunft – Auroville – zu unterstützen und zu protegieren. Die indische Regierung gewährt Auroville seitdem Sonderrechte und gewisse Autonomie.

Die Vision von Mira Alfassa stößt weltweit auf große Resonanz: Zur Gründung Aurovilles erscheinen Vertreter von 124 Nationen und bringen Erde aus ihren Heimatländern mit, welche in einer Urne versiegelt wird. Als Symbol für das was Auroville erreichen soll: Einigkeit und Verbundenheit aller Nationen um gemeinsam eine bessere Welt zu gestalten.

Auroville – die Stadt der Zukunft in Form einer Spiralgalaxie, nach der Vision von Mira Alfassa und dem französischen Architekten Roger Anger.

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Utopia City? Stadt der Zukunft? – Ein Realitätscheck

Auroville, die “Stadt der Morgenröte” befindet sich im Südosten Indiens, in der Nähe von Pondicherry (Puducherry). Eine internationale “Stadt” zu errichten war das Ziel, doch wer eine “Stadt” im engeren Sinne erwartet, wird überrascht werden. Eigentlich ist Auroville ein großer Abenteuerspielplatz und Experimentierfeld in Form über hundert kleiner Communities, die verstreut im Dschungel gewachsen sind. Jeder dieser Communities hat sich einem bestimmten Projektbereich verschrieben.

Es gibt eine Vielzahl von ökologischen, humanitären oder künstlerischen Projekten. Davon richten sich viele Initiativen an die Bewohner der umliegenden Dörfer – es geht um Aufforstung, nachhaltige Landwirtschaft, hygienisch-medizinische Aufklärung, regenerative Energien oder Empowerment. Integrales Yoga, Meditation und achtsame Kommunikation sind Teil des alltäglichen Lebens.

Ein Mekka für Architekten – auch das ist Auroville. Gerade im Spirit der 1960er hatte Symbolarchitektur starken Auftrieb. Das passte gut zu Mira Alfassas Auffassung einer neu-Gestaltung von Stadt und Gesellschaft in symbiotischer Verbundenheit. Auroville aus architektonischer Sicht mit vielen Bildern sowie Entwicklungen in den ersten Jahren der Gründung: Magazin Baunetz – das Querformat für Architekten, Nov. 2016, ab Seite 6.

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50 Jahre Auroville – Jahresversammlung

Auf Auroville bin ich bei meinen Recherchen zu intentionalen Gemeinschaften und Ökodörfern gestoßen – und wie es der Zufall wollte, würde das Jahrestreffen von Auroville International, Deutschland (AVI) zum 50jährigen Jubiläum zeitnah stattfinden. Ziemlich spontan und ohne viel über Auroville zu wissen meldete ich mich an. Was mich da wohl erwarten mag?

Beinahe 100 Teilnehmer sind gekommen: der Großteil Vereinsmitglieder und einige “echte” Aurovillianer. Nur ich und zwei andere sind als Interessierte da – haben jedoch keine Zeit verloren rumzustehen, denn es beginnt gleich mit Kennenlernrunden nach Methoden der modernen Erwachsenenbildung, Austauschkreisen und feinem Veganem Essen, bei dem man begonnene Gespräche vertiefen kann. Viele der Teilnehmer beschäftigen sich beruflich oder in ihrer Freizeit mit Nachhaltigkeit, Erneuerbaren Energien, Permakultur, Yoga, Meditation, Psychologie, Pädagogik, Alternative Medizin … Insgesamt herrscht eine herzliche, offene und diskutierfreudige Atmosphäre.

Pionier der ersten Stunde

Das diesjährige Treffen zeichnet eine Besonderheit aus: ein Aurovillianer der allerersten Stunde ist anwesend. Urgestein und Pionier: Frederic. Großgewachsen, schneeweißes Haar, braungebrannt, aristokratische Haltung, “Er wird auch der König von Auroville genannt”, flüstert mir mein Sitznachbar fast ehrfürchtig zu. Frederic dagegen nennt sich lieber “Der Dinosaurier”.

Aurovilles Beginn liegt im Jahr 1968 – Frederic war schon 1965 im Ashram von Sri Aurobindo und der “Mutter”. Er erzählt: eigentlich habe er nur ein paar Wochen bleiben wollen, denn sei er auf der Durchreise gewesen. Nach dem Studium mit seinem VW-Bus erst durch Europa, dann durch Indien, so sei der Plan gewesen. Er sei “aus Deutschland weggelaufen” im Unverständnis darüber “wie ein einst so zivilisiertes Land in die Barbarei zurückfallen konnte” – und dann auch noch viele der Täter im Staatswesen eingesetzt blieben. Kurz vor seiner geplanten Abreise sei er dann – aus reiner Höflichkeit und Anstand – zur „Mutter“ um sich für den Aufenthalt zu bedanken. Er lacht während er sich erinnert und schüttelt fast ungläubig den Kopf. Er sei so von sich und seinem Intellekt überzeugt gewesen, habe sich was Schlaues zurechtgelegt, eine philosophische Streitfrage, um Mutters Antwort zu testen. Doch sei er nie dazu gekommen diese Frage zu stellen. Sie habe ihn nur angesehen, so tief als erkenne sie ihn bis in den kleinsten Winkel seiner Seele. Er sei vor dieser kleinen Frau in die Knie gegangen – und seither ist Auroville seine Heimat, sein Schicksal.

Fluch und Segen

Einige der Tagungsteilnehmer sprechen voll Bewunderung und spiritueller Hingabe von “der Mutter” und der Energie in Auroville – ihrem Geist, der immer noch spürbar sei. Hört man sie so sprechen, denkt man sich Auroville als spirituelles Paradies, wo die energetischen Linien der Erde zusammenströmen und die Bewohner zu dem “neuen Menschen” werden lassen, den Sri Aurobindo in seinen Visionen gesehen hatte. Er und Mira Alfassa wollten Einigkeit statt Differenz, Einigkeit der Menschheit untereinander und mit der Erde. Sie erträumten eine Welt in Frieden und Harmonie und Freiheit.

Frederic spricht klare Worte: “Lasst uns bitte entmythologisieren!” und “Ich bin sozusagen ein Bilderstürmer”. Dass überall Bilder von Sri Aurobindo und der Mutter hängen, dass ihr Wort über der Erfahrung des Einzelnen stehe, das habe “Mutter nie gewollt”.

Ihre Visionen für die Stadt der Zukunft seien “Fluch und Segen zugleich”.

Bald wird klar warum. In der Gemeinschaft von Auroville gibt es drei große Strömungen: Da sind diejenigen, deren ganzer Fokus auf ökologischer Nachhaltigkeit und Minimalismus liegt, möglichst „naturnah“. Dann gibt es solche, die sich ganz der Spiritualität verschreiben – denn nur durch die Weiterentwicklung des eigenen inneren Selbst könne man eine gesunde, gerechte Gesellschaft entwickeln. Unter diesen wiederum gibt es solche, die die Vision der Stadt in Form einer Spiralgalaxie von Mutter 1:1 ihren Notizen gemäß umsetzen wollen – ungeachtet der gegenwärtigen Umstände, wie beispielsweise Wassermangel, oder neuerer Erkenntnisse in puncto Nachhaltigkeit. Und dann gibt es die Pragmatiker, die sich um weltliche, politische und wirtschaftliche oder ökologisch-technische Belange kümmern und die sichtbare, handfeste Fortschritte erzielen wollen. [Vorsicht: Kategorisierung! …bitte fließende Grenzen und Nuancen mitdenken]

Frederic gehört zur letzten Gruppe. Er diskutiert mit Regierungsministern über die Zukunft Aurovilles, spricht immer wieder aktuelle Probleme und Herausforderungen an. “Wenn alle nur meditieren – wer entwickelt dann Auroville weiter?”, fragt er in die Runde. Und doch gibt es Momente wo er innehält und den Kopf schüttelt: “Manchmal scheinen wir noch so weit weg zu sein von diesem ‘neuen Menschen’…”. Fast scheint es als wolle er sich entschuldigen, dass die Aurovillianer immer noch nicht diese höhere Bewusstseinsebene erreicht haben. Die Bewusstseinsebene wo Ego-Streben und die Suche nach materieller Sicherheit ausgelöscht sind. Deutlich benennt er die demographische Herausforderung, den Wohnungsmangel, die Ungleichheit zwischen den Aurovillianern und den Tamilen der umliegenden Dörfern, welche zur Lohnarbeit nach Auroville kommen…

In den Diskussionsrunden zwischen Vereinsmitgliedern und Aurovillianern kommen komplexe Konfliktfelder zutage, die durch Wechselbeziehungen mit dem „Außen“ entstehen: Spannungsverhältnis zwischen der Regierung des Bundesstaats Tamilnadu und der indischen Zentralregierung; Landnahme durch Großinvestoren und das unerbittliche Heranrücken der umliegenden Städte, illegaler Bau von Hotelriesen oder Industrieanlagen durch Großinvestoren, Klimawandel, Wassermangel, …


Und doch: sieht man auf bisherige Projekte und gesellschaftlichen Entwicklungen, lauscht man den unzähligen Lebensgeschichten derer, die seit mehreren Jahrzehnten, Jahren oder immer mal wieder einige Monate in Auroville leben und mitwirken, erkennt man die ungeheure Visionskraft, die von diesem Ort ausgeht. Allein schon was die Aurovillianer in Puncto Aufforstung, Renaturierung und regenerativen Energien geschaffen haben – und zwar nicht nur in Auroville selbst sondern auch in anderen Regionen Indiens ist absolut vorbildhaft.

Auroville, ein lebendiger, sehr dynamischer Organismus, wo Visionen, Verbesserungsstreben, aber auch die Freiheit des Einzelnen im Vordergrund stehen. Und gerade daraus ergibt sich ein Spannungsfeld.

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Freiheit – oder „Verirren als Erfahrung“

Sri Aurobindo und Mira Alfassa hinterließen kein Regelwerk, keine Handlungsdirektiven.

Der Dokumentarfilmer und Autor Herbert Eisenschenk hat daher sein Buch über Auroville treffend mit folgendem Untertitel versehen: Leben auf eigene Gefahr.

Es gibt niemand, der dir sagt was „richtig“ oder „falsch“ ist. Jeder hat seinen eigenen Entwicklungsweg vor sich, seine eigenen mentalen „Baustellen“. Da heißt es den anderen auf seinem jeweiligen Entwicklungsweg akzeptieren. Akzeptanz, Gelassenheit und Vertrauen. Auch im Umgang mit sich selbst.

Mira Alfassa war sich bewusst, dass das Experimentieren, das Aushandeln – also der Entwicklungsprozess – das eigentliche Ziel ist.

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Lesenswerte Artikel zum Weiterschmökern

Ein einfühlsamer Text über eine Reise nach Auroville, über Visionen, Herausforderungen und Vielfalt, von Julia Wunderlich: Auroville. Oder: Nächster Stopp Utopia City.

In ihrer Beitragsreihe schildert das Reisebloggerpaar Morten & Rochssare lebendig und authentisch ihre Erfahrungen während ihres 10-Monatigen Aufenthalts in Auroville – bereichert mit aussagekräftigen Bildern, Interviews und Videos. Definitiv Lese-Tipp!

Und natürlich gibt es die Homepage von Auroville selbst mit einer Fülle an Informationen, Berichten, dem Online-Magazin Auroville Today und einer digitalen Bibliothek zu Forschungen aller Fachrichtungen!

Absoluter Lese-Tipp: Experiment Auroville. Leben auf eigene Gefahr. von Herbert Eisenschenk (erschienen 2016 im Grubbe Verlag).

Experiment Auroville, von Herbert Eisenschenk

Anhand seines eigenen Erlebens und zahlreicher Interviews will er das Wesen von Auroville in seiner ganzen Bandbreite vermitteln. Seine scharfe Beobachtungsgabe, gepaart mit lebendig geschilderten Interviews und guten Fragestellungen machen das Buch zu einem aufschlussreichen Lesegenuss! Darüber hinaus regt es den Leser selbst an den eigenen Standpunkt, die eigenen Kommunikations- und Denkmuster zu hinterfragen: Wäre man selbst denn bereit für Auroville?

Lass dich drauf ein!

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Mitwirken!

Du hast wenig Zeit, möchtest aber dem Spirit Aurovilles nachspüren, aktuelle Projektentwicklungen und Herausforderungen kennenlernen und inspirierende Bekanntschaften schließen? Dann besuche das Jahrestreffen von Auroville International, Deutschland (AVI), das jedes Jahr über das verlängerte Wochenende von Himmelfahrt stattfindet.

Du findest das Experiment unterstützungswürdig und möchtest gerne Teil davon sein, kannst jedoch keine Zeit entbehren? Werde Mitglied im Unterstützerverein Aurovilles oder spende für eines der unzähligen Projekte.

Du möchtest Auroville selbst erleben? Sei dir klar, dass Auroville kein Erholungs- oder Urlaubsort ist sondern ein Gesellschaftsexperiment für eine nachhaltigere Zukunft. Will man Auroville wirklich begreifen und Kontakt mit Aurovillianer aufnehmen, ist ein Kurztrip nicht zu empfehlen. Minimum sollte man 2-3 Wochen einplanen und es empfiehlt sich davor mit AVI Deutschland Kontakt aufzunehmen, z.B. Das Jahrestreffen nutzen um Bekanntschaften mit Aurovillianern zu schließen. Des Weiteren gibt es für junge Erwachsene die Möglichkeit Auroville im Rahmen eines Freiwilligenjahres (FSJ / FÖJ) zu erleben. Für die Organisation deiner Reise, siehe <Visit & Stay> von Auroville, hier kann man auch geführte Touren buchen und weitere Informationen finden.

Ich wünsche euch viel Freude beim Entdecken & Erleben! – und vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Jahrestreffen…

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